STARKENBURG

»Lebensfarben« für kranke Kinder

Die Künstlerin Katharina Omelchuk aus der Ukraine stellt an der Bergstraße aus und hilft damit Tschernobyl-Opfern

HEPPENHEIM. Die Stiftung »Christliche Aktion Mensch – Umwelt« und die Kunstfreunde Bergstraße laden ein zur Ausstellung von Werken der Künstlerin Katharina Omelchuk aus der Ukraine. Vernissage ist am Dienstag, 4. Oktober, um 19 Uhr in der Volksbank Darmstadt in Heppenheim.

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»Jahreszeiten« heißt das Bild von Katharina Omelchuk, das wie 29 andere Werke verkauft werden soll.

Katharina Omelchuk ist 1982 in Kiew in der Ukraine geboren. Sie stammt aus einer Künstler-Familie und hat eine große Portion Talent mitbekommen. Der Rest ist Fleiß. Sie hat ihre Arbeiten inzwischen auf rund 70 Ausstellungen, viele davon international, präsentiert. Ihre Bilder finden sich in privaten Sammlungen außerhalb ihrer Heimat in Europa, den USA, Australien und Neuseeland. Seit 2008 ist die junge Künstlerin Mitglied der Künstlervereinigung der Ukraine, seit diesem Jahr lebt und arbeitet sie in Berlin.

Nun also die Bergstraße und die Ausstellung »Lebensfarben«. Katharina Omelchuk wird hier 40 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf ihrer Bilder der Stiftung »Christliche Aktion Mensch – Umwelt«, kurz CAMU, zukommen lassen. Der Verein wurde 1976 in Bad Vilbel gegründet und hat bundesweit rund 100 Mitglieder. Er setzt sich für die Nutzung erneuerbarer Energien ein und will auch denjenigen helfen, die von der verfehlten Atomenergiepolitik des vergangenen Jahrhunderts am meisten betroffen sind – den Kindern.

Unterstützung durch Medikamente und medizinische Apparaturen

Die Mitglieder der Stiftung engagieren sich seit mehr als 20 Jahren im Rahmen der humanitären Hilfe der Kinderklinik Ochmatdet in Kiew. Im hämatologischen Zentrum dieser Klinik werden die Kinder, die infolge des Reaktorunfalls von Tschernobyl an Leukämie erkrankt sind, nach westlichen Standards therapiert. Die Mitglieder von CAMU unterstützen das Zentrum in erster Linie mit Medikamenten und medizinischen Apparaturen. Inzwischen sind gut 3,5 Millionen Euro zusammengekommen. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder um den Vorsitzenden Dieter Schneberger eine Stiftung gegründet, für die Verantwortlichen eine Garantie dafür, dass krebskranke Kinder weiterhin eine optimale Therapie bekommen.

Die Kunsthistorikerin Eva Bambach-Horst wird am Dienstag, 4. Oktober, ab 19 Uhr in der Volksbank in Heppenheim in der Ernst-Schneider-Straße 2-10 in das Werk der Künstlerin einführen. Katharina Omelchuk wird ebenfalls anwesend sein.

Foto: privat

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